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Schweiz: 200 Tunnel bekommen DAB+

Eine Reihe vielbefahrender Stadt- und Autobahntunnel ist bereits mit DAB+ ausgerüstet. Digitalradio ist zurzeit in den folgenden Tunnel empfangbar:

  • Axenstrasse (A4)
  • Baregg (A1)
  • Belchen (A2)
  • Flimserstein/Crap da Flem (H19)
  • Flurlingen (A4)
  • Genf-Chèvres (A1)
  • Gotthard (A2)
  • Gotthard-Zufahrt Nord (A2)
  • Habsburg (A3)
  • Kerenzerberg (A3), Fahrtrichtung Chur
  • Küblis (A28)
  • Lopper (A8)
  • Rathausen (A14)
  • Seelisberg (A2)
  • Weisswand/Ofenegg (A3), Fahrtrichtung Zürich

 

Der Sender TecTime TV wurde im Media Broadcast Satellite Paket auf Astra 19.2° Ost wieder aufgeschaltet.

Frequenz 12633 MHz, Polarisation H, Symbolrate 22000, FEC 5/6, Mod. QPSK, Verschlüsselt: Nein

Der Sender Schweiz 5 ist auf Astra 19,2E 11273 H 22000 2/3 8PSK in 720 x 576

Das Antennenfernsehen startet in eine neue Ära

Am 31. Mai beginnt in Deutschland der Generationswechsel des Antennenfernsehens: Ergänzend zum bisherigen Standard DVB-T geht DVB-T2 HD an den Start. Die neue Technik ist dem bisherigen Übertragungsverfahren deutlich überlegen. So erlaubt sie in Deutschland erstmals auch Ausstrahlungen in HD-Qualität. In 18 Ballungsräumen startet das neue terrestrische HDTV mit einem Sender-Multiplex aus sechs öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen – dem Ersten und dem ZDF, ProSieben, Sat.1, RTL und Vox. Hierzu wurden bereits 36 Senderstandorte umgerüstet.

Doch weiter Geoblocking für Filme, Fernsehserien oder Sport in der EU

Die EU-Kommission ist offenbar vor Lobbyisten eingeknickt und hat ihr Vorhaben, Filme, Fernsehserien, Sportereignisse und Videos in ganz Europa im Internet frei zugänglich zu machen, laut einem Medienbericht fallen gelassen. Das gehe aus dem EU-Verordnungsentwurf „zum Geoblocking und anderen Diskriminierungsformen“ im Binnenmarkt hervor, der dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) vorliegt. Laut Handelsblatt-Angaben verbiete der Entwurf es zwar grundsätzlich, Websites und die darauf angebotenen Produkte für Bürger aus anderen EU-Staaten zu sperren. Bereits Artikel eins stelle aber klar, dass audiovisuelle Dienste von dieser Vorschrift ausgenommen sind.

Family TV startet unverschlüsselt auf Astra, 19,2° Ost

Der Privatsender „Family TV“ des Augsburger Medienunternehmens ITV Media Group startet ab 1. Mai 2016 über Satellit Astra, 19,2° Ost, 10.921 GHz (SR 22.000, FEC 7/8) Die SES Plattform Services übernimmt die Broadcasting Services wie Encoding, Multiplexing und Uplink. Mit dem Schritt will Family TV, das bisher über Kabel und IPTv sendet, seine technische Reichweite signifikant erhöhen.

HD+ baut Ultra-HD-Angebot aus Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte

Die Satellitenplattform HD+ nimmt weitere Ultra-HD-Sendungen auf ihren gemeinsam mit Astra betriebenen Vorführkanal UHD1 by Astra/HD+ auf.
Die Abo-Sender Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte steuern Produktionen im neuen Bildformat bei.
Am 19. April sehen die Zuschauer exklusiv bei UHD1 by Astra/HD+ die ersten beiden Folgen einer zehnteiligen Segeltörn-Reportage mit der „Barinia“ durch das Mittelmeer. Jeden Dienstag um 20.15 Uhr laufen zwei Folgen am Stück und können von allen HD+-Kunden mit freigeschalteter Smartcard empfangen werden, die über einen Ultra-HD-Fernseher verfügen. Die Wiederholungen laufen ab 24. April sonntags um 16 Uhr.
Unter der Marke „Spiegel TV UHD“ will UHD1 by Astra/HD+ noch im ersten Halbjahr weitere in Ultra HD produzierte Reportagen von Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte ausstrahlen. Das Programm ist über Astra (19,2° Ost) auf der Frequenz 10,994 GHz H (SR 22.000, FEC 9/10) zu empfangen.
HD+ hatte zuvor bereits mit BonGusto, ARTE und Marco Polo TV vereinbart, Ultra-HD-Produktionen auf dem Demokanal zu zeigen.

Schweiz wird UKW schon ab 2020 sukzessive zugunsten von DAB+ abschalten

Ab 2020 sollen in der Schweiz alle Radioprogramme nur noch digital und hauptsächlich über DAB+-Plattformen verbreitet werden. Dies ist das Ziel der Radiobranche, die spätestens 2024 die analoge UKW-Verbreitung ihrer Programme einstellen will. Am 1. Dezember 2014 übergaben Vertreter der SRG und der privaten Radiostationen Bundesrätin Doris Leuthard einen entsprechenden Fahrplan mit Massnahmen, die bis zu diesem Zeitpunkt von der Branche und den verantwortlichen Bundesstellen umgesetzt sein müssen.

DVB-T2 HD startet eine neue Ära im digitalen Antennenfernsehen

DVB-T2 HD ist der Nachfolger des Antennenfernsehens DVB-T. Als Kombination aus DVB-T2 und HEVC bietet es eine bessere Qualität (überwiegend in HD) und mehr Programme.

Der Umstieg erfolgt ab Frühjahr 2017 zunächst in Ballungsräumen und bis 2019 bundesweit. Gleichzeitig endet dort ein Großteil des DVB-T-Angebots. Im Rahmen einer Einführungsphase sind bereits im II. Quartal 2016 reichweitenstarke Sender in ausgewählten Ballungsräumen über DVB-T2 HD empfangbar.

Für den Empfang sind geeignete Empfangsgeräte (Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen, …) erforderlich, die mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind. Fernsehgeräte können weiter verwendet werden, müssen jedoch durch externe Empfangsgeräte erweitert werden. DVB-T2 gibt es in einigen Ländern wie Österreich, Frankreich oder England teilweise schon seit 2009, zum Teil auch in HD. Dafür kam aber noch das ältere Kompressionsverfahren AVC (H.264) zum Einsatz. Die spätere Einführung von DVB-T2 macht man sich hierzulande zunutze und setzt gleich auf das modernere Kompressions-Verfahren HEVC (H.265). Das Kompressionsverfahren arbeitet deutlich datensparender, sodass sich im Falle von DVB-T bei gleicher Belegung von Funkfrequenzen mehr Kanäle in besserer Bildqualität übertragen lassen. Damit ist die technische Umsetzung von DVB-T2 in Deutschland technisch einen Schritt weiter als im Ausland.

4K-Fernseher

4K-Fernsehern gehört die Zukunft. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen Fernseher anzuschaffen, so sollten Sie die Vor- und Nachteile der 4K-Technologie abwägen. Möchten Sie bereits in die Zukunft investieren und gleich einen 4K-Fernseher kaufen oder doch noch abwarten und erstmal auf einen Full HD-Fernseher setzen? Zwar kosten große 4K-Fernseher noch deutlich mehr als vergleichbare Full-HD-TVs, jedoch gibt es bereits jetzt sehr gute Einsteigermodelle auf dem Ultra HD-Markt.

Da der Sitzabstand zu dem Fernsehgerät häufig 2 Meter beträgt, würde sich hier die 4K-Auflösung erst bei einem TV-Gerät mit über 50 Zoll lohnen. Ab einer TV-Größe von 48 Zoll macht ein Fernseher mit 4K-Auflösung in den meisten Fällen Sinn. Bei kleineren Fernsehern reicht häufig auch eine Full HD-Auflösung. Dies hängt natürlich auch von dem Sitzabstand ab. Je näher Sie vor dem Fernseher sitzen, desto eher sollten Sie zu Ultra HD (4K) greifen.