Home

Schweiz schaltet UKW ab 2020 ab
Seit Frühling 2016 ist in der Schweiz die digitale Radionutzung höher als jene über UKW. Damit kann mit der sukzessiven Abschaltung von UKW wie geplant 2020 begonnen werden. Der Bundesrat hat am 25. Oktober 2017 eine Teilrevision im Radio- und Fernmeldebereich verabschiedet, um diesen Umstieg zu erleichtern. Zudem hat er entschieden, dass die heutigen Radiokonzessionen verlängert werden sollen.
Um die Radiobranche bei der Umschaltung von UKW zu DAB+ zu unterstützen, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 25. Oktober 2017 in der Radio- und Fernsehverordnung sowie in den Ausführungsbestimmungen zum Fernmelderecht die regulatorischen Anpassungen verabschiedet. Unter anderem hat der Bundesrat beschlossen, dass alle Radio-Veranstalterkonzessionen, die Ende 2019 ablaufen, bis 2024 verlängert werden sollen. Damit erhält die Radiobranche die nötige Stabilität, um den Migrationsprozess von UKW zu DAB+ wie geplant bis spätestens Ende 2024 durchzuführen.

Die Revision der Radio- und Fernsehverordnung sieht vor, dass ab 2020 DAB+ zum Hauptverbreitungsweg wird, parallel zur sukzessiven Abschaltung von UKW. Die Radioveranstalter mit einem Service public-Auftrag erhalten ab 2020 eine garantierte Verbreitung auf einer DAB+-Plattform. Gleichzeitig sollen die Funkkonzessionen für die digitale Verbreitung bis Ende 2024 verlängert werden können.
Im Frühjahr 2017 betrug der Anteil der digitalen Radionutzung (DAB+ und Internet) 57 Prozent, 8 Prozentpunkte mehr als im Herbst 2015. Im selben Zeitraum sank die UKW-Nutzung auf 43 Prozent. Bereits auf 1. Januar 2015 wurde die UKW-Verbreitungspflicht gelockert und auf 1. Juli 2016 die finanzielle Unterstützung der DAB+-Verbreitung während des Migrationsprozesses verbessert. Zudem läuft seit Februar 2017 die Informationskampagne „Radio zieht um“. Auch die Radiobranche selbst ist sehr aktiv: bereits sind 56 der 57 UKW-Radios der SRG und der privaten Stationen auch über DAB+ empfangbar.

Vorarlberg: Umstellung von DVB-T auf simpliTV mit 23. Oktober 2017
Ab 23. Oktober 2017 wird Vorarlberg auf das neue Antennenfernsehen simpliTV (DVB-T2) umgestellt. Mit dem neuen Antennenfernsehen empfangen die TVSeherinnen und –Seher alle ORF Programme inklusive ORF „Vorarlberg heute“, ORF Sport+ und ORF III in High Definition (HD) und ohne Zusatzkosten. In vielen Regionen können zusätzlich bis zu 40 TV-Sender, viele davon in perfekter Bild-Qualität (HD) empfangen werden. Um die TV-Programmvielfalt in Top-Bild-Qualität zu erleben, muss lediglich eine neue Box zu einem günstigen Preis gekauft werden. Die TV Übertragung via DVB-T wird eingestellt. Über die Website www.simpliTV.at wird ein Empfangscheck angeboten, der den TV-Konsument auch über die für ihn optimale Antennenart (Zimmer-, Außen- oder Dach-Antenne) sowie das empfangbare Programmangebot informiert.
Ein Laufband am TV-Bildschirmrand informiert die Antennenhaushalte ab 26. September 2017 über die Umstellung.“
All jene Antennenhaushalte die bereits ein simpliTV Empfangsgerät in Betrieb haben, müssen am 23. Oktober 2017, ab 10 Uhr, einen Sendersuchlauf machen, um alle Programme weiterhin empfangen zu können.

Astra 19,2° Ost: Schweizer Free TV-Sender bereitet Sendestart vor

Auf Satellit Astra 19,2° Ost bereitet ein neuer Fernsehkanal „QS24“ aus der Schweiz seinen Sendestart vor. Der neue Sender
will sein Programm nach dem Motto „Qualität Schweiz“ gestalten.
Das Programm wird über die Frequenz 11.273 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK im MPEG4 Videoformat zu empfangen sein.
Das Signal ist unverschlüsselt. Der Kanal will laut eigenen Angaben die schweizerische Volks- und Schulmedizin im In- und
Ausland vorstellen, die Schweiz und ihre Vielfältigkeit in Bezug auf Sprache, Landschaften und Demokratie präsentieren,
Stimmen der Zuschauer im In- und Ausland auffangen und als volksnahe Demokratieform via TV-Sender ausstrahlen sowie
unzensierte Nachrichten mit typischer Schweizer Neutralität aus allen Herren Ländern für mündige Zuschauer zeigen.

Der Sender Schweiz 5 ist auf Astra 19,2E 11273 H 22000 2/3 8PSK in 720 x 576

Das Antennenfernsehen startet in eine neue Ära

Am 31. Mai beginnt in Deutschland der Generationswechsel des Antennenfernsehens: Ergänzend zum bisherigen Standard DVB-T geht DVB-T2 HD an den Start. Die neue Technik ist dem bisherigen Übertragungsverfahren deutlich überlegen. So erlaubt sie in Deutschland erstmals auch Ausstrahlungen in HD-Qualität. In 18 Ballungsräumen startet das neue terrestrische HDTV mit einem Sender-Multiplex aus sechs öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen – dem Ersten und dem ZDF, ProSieben, Sat.1, RTL und Vox. Hierzu wurden bereits 36 Senderstandorte umgerüstet.

Doch weiter Geoblocking für Filme, Fernsehserien oder Sport in der EU

Die EU-Kommission ist offenbar vor Lobbyisten eingeknickt und hat ihr Vorhaben, Filme, Fernsehserien, Sportereignisse und Videos in ganz Europa im Internet frei zugänglich zu machen, laut einem Medienbericht fallen gelassen. Das gehe aus dem EU-Verordnungsentwurf „zum Geoblocking und anderen Diskriminierungsformen“ im Binnenmarkt hervor, der dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) vorliegt. Laut Handelsblatt-Angaben verbiete der Entwurf es zwar grundsätzlich, Websites und die darauf angebotenen Produkte für Bürger aus anderen EU-Staaten zu sperren. Bereits Artikel eins stelle aber klar, dass audiovisuelle Dienste von dieser Vorschrift ausgenommen sind.

Family TV startet unverschlüsselt auf Astra, 19,2° Ost

Der Privatsender „Family TV“ des Augsburger Medienunternehmens ITV Media Group startet ab 1. Mai 2016 über Satellit Astra, 19,2° Ost, 10.921 GHz (SR 22.000, FEC 7/8) Die SES Plattform Services übernimmt die Broadcasting Services wie Encoding, Multiplexing und Uplink. Mit dem Schritt will Family TV, das bisher über Kabel und IPTv sendet, seine technische Reichweite signifikant erhöhen.

HD+ baut Ultra-HD-Angebot aus Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte

Die Satellitenplattform HD+ nimmt weitere Ultra-HD-Sendungen auf ihren gemeinsam mit Astra betriebenen Vorführkanal UHD1 by Astra/HD+ auf.
Die Abo-Sender Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte steuern Produktionen im neuen Bildformat bei.
Am 19. April sehen die Zuschauer exklusiv bei UHD1 by Astra/HD+ die ersten beiden Folgen einer zehnteiligen Segeltörn-Reportage mit der „Barinia“ durch das Mittelmeer. Jeden Dienstag um 20.15 Uhr laufen zwei Folgen am Stück und können von allen HD+-Kunden mit freigeschalteter Smartcard empfangen werden, die über einen Ultra-HD-Fernseher verfügen. Die Wiederholungen laufen ab 24. April sonntags um 16 Uhr.
Unter der Marke „Spiegel TV UHD“ will UHD1 by Astra/HD+ noch im ersten Halbjahr weitere in Ultra HD produzierte Reportagen von Spiegel TV Wissen und Spiegel Geschichte ausstrahlen. Das Programm ist über Astra (19,2° Ost) auf der Frequenz 10,994 GHz H (SR 22.000, FEC 9/10) zu empfangen.
HD+ hatte zuvor bereits mit BonGusto, ARTE und Marco Polo TV vereinbart, Ultra-HD-Produktionen auf dem Demokanal zu zeigen.

Schweiz wird UKW schon ab 2020 sukzessive zugunsten von DAB+ abschalten

Ab 2020 sollen in der Schweiz alle Radioprogramme nur noch digital und hauptsächlich über DAB+-Plattformen verbreitet werden. Dies ist das Ziel der Radiobranche, die spätestens 2024 die analoge UKW-Verbreitung ihrer Programme einstellen will. Am 1. Dezember 2014 übergaben Vertreter der SRG und der privaten Radiostationen Bundesrätin Doris Leuthard einen entsprechenden Fahrplan mit Massnahmen, die bis zu diesem Zeitpunkt von der Branche und den verantwortlichen Bundesstellen umgesetzt sein müssen.

DVB-T2 HD startet eine neue Ära im digitalen Antennenfernsehen

DVB-T2 HD ist der Nachfolger des Antennenfernsehens DVB-T. Als Kombination aus DVB-T2 und HEVC bietet es eine bessere Qualität (überwiegend in HD) und mehr Programme.

Der Umstieg erfolgt ab Frühjahr 2017 zunächst in Ballungsräumen und bis 2019 bundesweit. Gleichzeitig endet dort ein Großteil des DVB-T-Angebots. Im Rahmen einer Einführungsphase sind bereits im II. Quartal 2016 reichweitenstarke Sender in ausgewählten Ballungsräumen über DVB-T2 HD empfangbar.

Für den Empfang sind geeignete Empfangsgeräte (Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen, …) erforderlich, die mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind. Fernsehgeräte können weiter verwendet werden, müssen jedoch durch externe Empfangsgeräte erweitert werden. DVB-T2 gibt es in einigen Ländern wie Österreich, Frankreich oder England teilweise schon seit 2009, zum Teil auch in HD. Dafür kam aber noch das ältere Kompressionsverfahren AVC (H.264) zum Einsatz. Die spätere Einführung von DVB-T2 macht man sich hierzulande zunutze und setzt gleich auf das modernere Kompressions-Verfahren HEVC (H.265). Das Kompressionsverfahren arbeitet deutlich datensparender, sodass sich im Falle von DVB-T bei gleicher Belegung von Funkfrequenzen mehr Kanäle in besserer Bildqualität übertragen lassen. Damit ist die technische Umsetzung von DVB-T2 in Deutschland technisch einen Schritt weiter als im Ausland.

4K-Fernseher

4K-Fernsehern gehört die Zukunft. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen Fernseher anzuschaffen, so sollten Sie die Vor- und Nachteile der 4K-Technologie abwägen. Möchten Sie bereits in die Zukunft investieren und gleich einen 4K-Fernseher kaufen oder doch noch abwarten und erstmal auf einen Full HD-Fernseher setzen? Zwar kosten große 4K-Fernseher noch deutlich mehr als vergleichbare Full-HD-TVs, jedoch gibt es bereits jetzt sehr gute Einsteigermodelle auf dem Ultra HD-Markt.

Da der Sitzabstand zu dem Fernsehgerät häufig 2 Meter beträgt, würde sich hier die 4K-Auflösung erst bei einem TV-Gerät mit über 50 Zoll lohnen. Ab einer TV-Größe von 48 Zoll macht ein Fernseher mit 4K-Auflösung in den meisten Fällen Sinn. Bei kleineren Fernsehern reicht häufig auch eine Full HD-Auflösung. Dies hängt natürlich auch von dem Sitzabstand ab. Je näher Sie vor dem Fernseher sitzen, desto eher sollten Sie zu Ultra HD (4K) greifen.